Hier kommt die Anti-DDoS-Appliance

DDoS-Angriffe werden immer kreativer und schwieriger zu stoppen.
Anbieter reagieren mit neuen Lösungen wie dedizierten Anti-DDoS-Appliances.
Hier erfahren Sie, wie Thunder TPS moderne Bedrohungen bewältigt.

Einführung

Historischer Datensatz aus dem Jahr 2014. Dieser Artikel beschreibt die Ankündigungen oder Richtlinien zu jenem Zeitpunkt; er bestätigt nicht die heutigen Servicevereinbarungen, den Produkt-Support oder den Sicherheitsstatus. Distributed-Denial-of-Service-Angriffe (DDoS) sind keine einfachen Fluten von Datenverkehr mehr. Sie werden zunehmend kreativer, vielfältiger und schwieriger abzuwehren. Branchenexperten sind sich einig: IT-Anbieter müssen stärkere Lösungen liefern, um diese sich entwickelnden Bedrohungen zu erkennen und zu stoppen.

Die Herausforderung moderner DDoS-Angriffe

  • Verschlüsselter Datenverkehr: Die zunehmende Nutzung von SSL/TLS macht es Angreifern leichter, bösartige Aktivitäten zu verbergen.
  • Rechenzentren als Ziel: Große Unternehmen und Hosting-Anbieter sind häufig Opfer komplexer Angriffe mit hohem Volumen.
  • Eskalierende Ausmaße: Selbst gut vorbereitete Organisationen können von massiven Verkehrsspitzen überwältigt werden.

Thunder TPS: Eine zweckgebundene Anti-DDoS-Appliance

A10 Networks hat Thunder TPS (Threat Protection System) eingeführt, das speziell für Rechenzentren und große Unternehmen entwickelt wurde.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

  • Zweigleisige Abwehr: Mildert sowohl die Breite als auch die Größe von Angriffen ab.
  • Flexible Blockierung: Unterstützt Regex-Regeln und programmierbare Richtlinien über das aFlex-Tool.
  • Robuster SSL-Schutz: Überprüft, ob Clients legitim sind oder Teil eines Botnetzes sind.
  • Verhaltensanalyse: Verwendet über 400 zielspezifische Zähler, um Anomalien zu erkennen.
  • Verkehrsabwicklung: Inspiziert MPLS-gekapselten Datenverkehr und nutzt NAT als Alternative zum Tunneling bei der Bereinigung des Datenverkehrs.

Überlegungen zur Bereitstellung

Thunder TPS ist kein Plug-and-Play-Gerät. Eine erfolgreiche Bereitstellung erfordert in der Regel:

  • Abstimmung mit internen IT-Teams
  • Unterstützung durch die Bereitstellungsspezialisten von A10
  • Mögliche Einbindung externer IT-Experten

Analysten empfehlen zudem, On-Premises-Appliances mit einer cloudbasierten oder vorgelagerten Mitigation zu kombinieren, um Schutz gegen extrem große Angriffe zu bieten.

Fazit

Die Einführung dedizierter Anti-DDoS-Appliances wie Thunder TPS markiert einen wichtigen Schritt bei der Verteidigung gegen zunehmend komplexe Bedrohungen. Obwohl keine Lösung unbesiegbar ist, bietet die Kombination von On-Premises-Appliances mit cloudbasierten Abwehrmechanismen Unternehmen einen vielschichtigen, resilienten Ansatz zum DDoS-Schutz.